Die beliebtesten Weihnachtslieder


Weihnachtslieder Beste Beliebteste Erfolgreichste

Weihnachten ist die Zeit der Melodien, die Liebe, Freude und Frieden verbreiten. In dieser Saison erfüllen uns Lieder wie "Last Christmas", "Let It Snow" und "Do They Know It's Christmas?" mit einer besonderen Art von Freude und Nostalgie. In diesem Artikel tauchen wir in die Welt der Weihnachtslieder ein und erkunden die erfolgreichsten und beliebtesten Weihnachtssongs aller Zeiten im deutschsprachigen Raum.

Ein musikalisches Weihnachtsfest

Weihnachten ist ohne Musik kaum denkbar. Die festlichen Melodien, die in dieser Zeit in Häusern und Geschäften auf der ganzen Welt gespielt werden, tragen wesentlich zur magischen Atmosphäre bei, die Weihnachten zu einer so besonderen Jahreszeit macht.

Die Bedeutung von Weihnachtsliedern

Weihnachtslieder sind mehr als nur angenehme Hintergrundmusik für die Festtage. Sie erinnern uns an die Bedeutung von Weihnachten, wecken Kindheitserinnerungen und schaffen eine warme, gemütliche Atmosphäre. Viele Weihnachtslieder sind seit Jahrzehnten oder sogar Jahrhunderten ein fester Bestandteil der Weihnachtszeit und haben sich zu wahren Klassikern entwickelt.

Die erfolgreichsten Weihnachtslieder aller Zeiten

Es gibt viele Möglichkeiten, den Erfolg eines Liedes zu messen. In diesem Abschnitt konzentrieren wir uns auf die kommerziell erfolgreichsten Weihnachtslieder in Bezug auf Verkaufszahlen, Chartplatzierungen und Streaming-Statistiken.

"All I Want for Christmas Is You" von Mariah Carey

Dieser Song ist unbestritten einer der grössten Weihnachtshits aller Zeiten. Seit seiner Veröffentlichung im Jahr 1994 hat er weltweit Millionen von Verkäufen und Streams generiert und ist immer wieder in den Charts zu finden. In der Schweiz und Deutschland ist "All I Want for Christmas Is You" mit über einer Million verkauften Singles der unangefochtene Spitzenreiter der meistverkauften Weihnachtslieder.

"Last Christmas" von Wham!

Obwohl "Last Christmas" bei seinem Erscheinen 1984 nur den zweiten Platz in den Charts erreichte, hat es sich zu einem der langlebigsten Weihnachtshits entwickelt. Der Song hat es im Laufe der Jahre immer wieder in die Charts geschafft und hat sich zu einem festen Bestandteil der Weihnachtszeit entwickelt.

"Do They Know It's Christmas?" von Band Aid

Dieser Benefizsong aus dem Jahr 1984 landet auf Platz drei der meistverkauften Weihnachtshits. Der Song wurde geschrieben, um auf die damals wütende Hungersnot in Äthiopien aufmerksam zu machen und erinnert uns jedes Jahr daran, das Leid der Welt nicht aus dem Blick zu verlieren.

"Wonderful Dream (Holidays Are Coming)" von Melanie Thornton

Dieser Song, der ursprünglich für eine Coca-Cola-Werbung aufgenommen wurde, hat sich zu einem festen Bestandteil der Weihnachtszeit entwickelt. Trotz des tragischen Todes der Sängerin Melanie Thornton kurz nach der Veröffentlichung des Songs im Jahr 2001, hat "Wonderful Dream (Holidays Are Coming)" seinen festen Platz in der Weihnachtsmusik gefunden.

"Hallelujah" von Pentatonix

Obwohl "Hallelujah" ursprünglich kein Weihnachtslied war, hat es sich zu einem festen Bestandteil der Weihnachtsmusik entwickelt. Die Version der A-cappella-Band Pentatonix gehört zu den erfolgreichsten Cover-Versionen des Songs und hat es auf Platz fünf der meistverkauften Weihnachtssongs geschafft.

Beliebte Weihnachtslieder nach Stimmung

Je nach Stimmung und Anlass können unterschiedliche Weihnachtslieder die richtige Wahl sein. Ob romantisch, besinnlich oder fröhlich – für jede Stimmung gibt es den passenden Weihnachtssong.

Romantische Weihnachtslieder

Für kuschelige Abende zu zweit eignen sich besonders romantische Weihnachtslieder. Ein Klassiker in dieser Kategorie ist "Baby, It's Cold Outside", das in verschiedenen Versionen von Künstlern wie John Legend und Kelly Clarkson, John Travolta und Olivia Newton-John oder dem Cast von "Glee" interpretiert wurde.

Besinnliche Weihnachtslieder

Für ruhige, besinnliche Momente eignen sich Lieder wie "White Christmas" von Bing Crosby oder "The Christmas Song" von Nat King Cole besonders gut. Diese Lieder schaffen eine warme, ruhige Atmosphäre und laden zum Nachdenken und Entspannen ein.

Fröhliche Weihnachtslieder

Wer die Weihnachtszeit lieber fröhlich und ausgelassen feiert, für den sind Lieder wie "Feliz Navidad" von José Feliciano oder "Jingle Bell Rock" von Hall & Oates die richtige Wahl. Diese Lieder verbreiten gute Laune und laden zum Mitsingen und Tanzen ein.

Die Rolle von Streaming-Diensten

In den letzten Jahren haben Streaming-Dienste wie Spotify eine immer wichtigere Rolle bei der Verbreitung von Weihnachtsliedern gespielt. Durch die Möglichkeit, individuelle Playlists zu erstellen und zu teilen, können Nutzer ihre Lieblings-Weihnachtslieder mit anderen teilen und neue Lieder entdecken.

Die beliebtesten Weihnachtslieder auf Spotify

Auf Spotify finden sich zahlreiche Playlists mit Weihnachtsliedern, die von Nutzern aus der ganzen Welt zusammengestellt und geteilt wurden. Zu den meistgestreamten Weihnachtsliedern auf Spotify gehören Klassiker wie "All I Want for Christmas Is You" von Mariah Carey, "Last Christmas" von Wham! und "Do They Know It's Christmas?" von Band Aid, aber auch neuere Hits wie "Mistletoe" von Justin Bieber und "Santa Tell Me" von Ariana Grande.

Fazit

Weihnachtslieder sind ein unverzichtbarer Bestandteil der Weihnachtszeit. Sie verbreiten Freude und Festlichkeit, wecken Erinnerungen und verbinden Menschen auf der ganzen Welt. Egal ob alt oder neu, traditionell oder modern – es gibt ein Weihnachtslied für jeden Geschmack und jede Stimmung. In dieser Weihnachtszeit, lassen Sie sich von der Musik verzaubern und teilen Sie die Freude der Weihnachtslieder mit Ihren Liebsten. Frohe Weihnachten!


Gesangsunterricht, Musikgeschichte

Die Geschichte der Musikinstrumente


Musikinstrumente Geschichte

Die Geschichte der Musikinstrumente ist so alt wie die Menschheit selbst. Schon seit der Vorgeschichte haben Menschen nach Wegen gesucht, Klänge und Melodien zu erzeugen, um ihre Emotionen auszudrücken und ihre Umwelt besser zu verstehen. In diesem Artikel werden wir die Geschichte und Entwicklung von Musikinstrumenten von den Anfängen bis zur heutigen Zeit betrachten.

Die ersten prähistorischen Klangkörper

Natürliche Geräusche als Inspiration

Prähistoriker sind überzeugt, dass Musik in Form von Gesang und primitiven Klangkörpern schon sehr früh eine Rolle im Leben der Menschen gespielt hat. Dabei könnten zu Beginn die natürlichen Geräusche der Umgebung, wie das Heulen des Windes, Tierlaute oder das Grollen des Gewitters nachgeahmt worden sein. Bereits die Neanderthaler könnten getrommelt haben.

Instrumente vom Altertum bis ins Heute

Ein Grossteil der Instrumente, die uns heute bekannt sind, wurden jedoch erst vergleichsweise spät in der Kulturgeschichte der Menschheit erfunden. Die ersten Instrumente waren noch nicht dafür geeignet, Melodien zu erzeugen. Es handelte sich um reine Rhythmusinstrumente wie Trommeln und Rasseln. Der älteste Nachweis solcher Instrumente geht auf das alte Ägypten zurück. Die ersten Melodieinstrumente waren Harfe, Flöte und Leier sowie die Pfeife. Die Harfe ist bereits 4500 vor Christus bei den Sumerern aufgetaucht, allerdings war sie mit dem heutigen Instrument noch nicht vergleichbar. Die Instrumente dienten oft einem religiösen Zweck, wie der Vertreibung von Dämonen oder der Anbetung von Göttern.

Klassische Konzertinstrumente und ihre Entwicklung

Violine, Bratsche, Cello und mehr

Die klassischen Konzertinstrumente, wie wir sie heute kennen, wurden erst im Rahmen der Klassik entwickelt. Dazu zählen Violine, Bratsche, Cello ebenso wie einige der Blasinstrumente. Die Trompete gab es allerdings bereits 1300 vor unserer Zeitrechnung und ist damit eines der ältesten Blechblasinstrumente.

Das Klavier und seine Vorgänger

Das heute sehr beliebte Klavier entstand wahrscheinlich im 12. Jahrhundert und ging aus einer Drehleier hervor. In Erscheinung trat es aber erst Anfang des 15. Jahrhunderts, dem Geburtsjahrhundert der Tasteninstrumente.

Musikinstrumentenkunde und Organologie

Die Musikinstrumentenkunde oder Organologie ist ein Fachbereich der Musikwissenschaft, welches mittels natur- und geisteswissenschaftlicher Methoden der Erforschung, der Dokumentation und der Lehre über Musikinstrumente dient. Instrumentenkunde schliesst alle historischen und modernen Musikinstrumente ein, sowohl jene der europäisch geprägten Kunstmusiktradition, der Volks- und Popularmusik als auch alle modernen und alten klang erzeugenden Instrumente aussereuropäischer Musiktraditionen. Der Fokus und die Forschungsmethoden sind vielfältig.

Instrumentationslehre und technische Instrumentenkunde

Die Lehre vom Einsatz der Instrumente in Kompositionen und Arrangements (die Instrumentation) nennt man Instrumentationslehre oder Instrumentationskunde. In Überschneidung mit der musikalischen Akustik werden in der technischen Instrumentenkunde der Aufbau und die daraus resultierenden Klangeigenschaften untersucht.

Geschichte und Systematik der Musikinstrumentenkunde

Frühe Klassifizierung und Instrumentenfamilien

Bereits im 2. Jahrtausend v. Chr. klassifizierten die Chinesen die Instrumente nach dem verwendeten Material (Stein, Bambus, Seide etc.). Im europäischen Mittelalter gab es eine Einteilung nach der Art des Musikgenres (mit/ohne Gesang, zum Tanz etc.). In der Neuzeit wurde bereits nach der Art der Tonerzeugung unterteilt, jedoch systematisch inkonsequent (Blasinstrumente, Streichinstrumente, Zupfinstrumente…).

Hornbostel-Sachs-Systematik

Die bis heute weltweit verwendete Hornbostel-Sachs-Systematik stammt von Erich Moritz von Hornbostel und Curt Sachs. Sie basiert grundlegend auf dem System von Victor-Charles Mahillon, dem Kurator des Museums des Brüsseler Konservatoriums, aus dem Jahr 1888. Die Hauptgruppen der Hornbostel-Sachs-Systematik basieren überwiegend auf der Art der Tonerzeugung, dem Tonerzeuger (Oszillator).

Entdeckung der ältesten bekannten Musikinstrumente

Tübinger Archäologen entdeckten in einer Höhle in der Schwäbischen Alb zwei Flöten aus Schwanenknochen sowie eine aus Mammutelfenbein. Die Objekte sind bis zu 37.000 Jahre alt und damit die ältesten bekannten Musikinstrumente der Menschheit. Mindestens drei Grifflocher hat die Elfenbein-Flöte, und ein Nachbau zeigt, dass sich mit ihr verschiedene Töne erzeugen lassen: vier Grund- und drei überblasene Töne. Zudem hatten ihre Erbauer offenbar bereits ein Gefühl für Harmonien und haben die Löcher so angeordnet, dass melodische Intervalle ertonen.

Warum Menschen Musik mögen: Evolution und Emotionen

Evolutionsbiologen und Neurobiologen haben lange versucht zu verstehen, warum Menschen Musik mögen. Ein Instrument zu beherrschen, den richtigen Ton zu treffen oder den Gesängen anderer zu lauschen hat keinen offensichtlichen Nutzen und Überlebensvorteil. Kein Tier komponiert Symphonien, und auch der Mensch scheint erst spät in seiner Entwicklung Vergnügen an scheinbar nutzlosen Melodien und Rhythmen gefunden zu haben.

Musik löst Emotionen aus

Das musikalische Grundverständnis für Melodien, Rhythmen und Klänge ist biologisch im Gehirn angelegt. Musik löst Emotionen aus und könnte daher evolutive Vorteile mit sich gebracht haben, so neue Hypothesen: Musizierende Männer sind attraktiver für Frauen, Mütter können ihre Babys durch Gesang beruhigen, und Musik hält eine Gruppe sozial zusammen.

Sammeln von Musikinstrumenten: Geschichte und Bedeutung

Musikinstrumente waren über lange Zeit keine bewussten Sammlungsobjekte, sie "sammelten" sich nur irgendwo an (etwa in einer fürstlichen Kapelle oder in einer Kirche) und dienten dort als eine Art Reservoir für den musikalischen Gebrauch oder wurden, wenn sie defekt oder veraltet waren, dort abgestellt. Ausnahmen stellen einige äusserst reichhaltige Instrumentensammlungen von Königen, Fürsten oder reichen Patriziern dar, die zur Darstellung von Magnifizenz, Reichtum, Geschmack und verfeinerter Bildung dienten.

Sammeln als kulturelle Praxis

Seit dem 19. Jahrhundert und mit dem Interesse an der musikalischen Vergangenheit setzte auch ein Sammeln von Musikinstrumenten ein, die als Dokumente oder historische Accessoires dienten. Aus dieser Zeit stammen eine Reihe der grossen europäischen Sammlungen mit Musikinstrumenten, etwa jene in Nürnberg (Germanisches Nationalmuseum), in Paris (Musée du Conservatoire) oder in Basel (Historisches Museum).

Private Sammler und Sammlungen

Neben solchen öffentlichen Sammlungen gab es bald auch private Sammler, die meist eine Art "Arche Noah"-Sammlung anstrebten, von jedem Typus und jeder Art ein Exemplar besitzen wollten. Diese Zeit bis zum Ende des 19. Jahrhunderts wird oft als "golden age of collecting" bezeichnet, da an alte Musikinstrumente leicht heranzukommen war und auch interessante Musikinstrumente günstig erworben werden konnten.

Nachbauten und Rekonstruktionen von Musikinstrumenten

Ein besonderer Sammlertypus fertigte Nachbauten und Rekonstruktionen von Musikinstrumenten aus Mittelalter und Renaissance an, auf denen gespielt werden durfte. Diese private Sammlung hat den Zweck, spielfähige Musikinstrumente dem Publikum vorzuführen und bietet damit eine besondere Möglichkeit, die Geschichte der Musikinstrumente erlebbar zu machen.

Fazit

Die Geschichte und Entwicklung von Musikinstrumenten ist ein faszinierendes Feld, das uns Einblicke in die kulturelle Geschichte der Menschheit und die Veränderung unserer Wahrnehmung von Musik und Klang ermöglicht. Durch das Sammeln und Erforschen von Musikinstrumenten können wir die Vergangenheit besser verstehen und die Bedeutung von Musik in unserem Leben besser schätzen.


Musikgeschichte, Musikinstrumente